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Qualität gewinnt! Von konventioneller bis komplexer Bearbeitung.Qualität gewinnt! Von konventioneller bis komplexer Bearbeitung.

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Anton Müller GmbH

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76316 Malsch (bei Karlsruhe)

Tel.: (07246) 7003-0
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5-Achsen-CNC-Simultan bietet neue Möglichkeiten.

Gewusst wie, gewusst was.
Unser kleines Fachlexikon. 

Sie kennen sich bislang mit unseren Fachbegriffen nicht besonderes gut aus und möchten mehr darüber wissen? Hier haben wir ein paar Begriffe für Sie zusammen getragen, die für unsere tägliche Praxis wichtig sind.

 

Drehen 

Drehen ist ein zerspanendes Fertigungsverfahren sowohl für Metalle wie auch für Kunststoffe. Gedreht wird manuell auf einer Drehbank oder automatisiert auf einer Drehmaschine. Im Gegensatz zum Fräsen dreht sich hier das Werkstück, bzw. Halbzeug; es führt die Hauptschnittbewegung mit seiner Rotation aus. Um einen Span abzuheben, wird das fest eingespannte Werkzeug (Drehmeißel) am drehenden Werkstück mithilfe des Werkzeugschlittens entlang bewegt. In besonderen Fällen (z.B. bei Gewindewirbeln) dreht sich auch das Werkzeug.

 Beim klassischen Drehen werden hauptsächlich rotationssymmetrische (runde) Teile bearbeitet. Die moderne Technologie einer CNC-Drehmaschine macht es möglich, auch Werkstücke zu fertigen, die früher nur auf einer Fräsmaschine zu produzieren waren. 

Erodieren

Mit Elektroerosion wird ein Materialabtrag durch elektrischen Strom erzielt, weshalb eine extrem feine Bearbeitung eines Werkstückes möglich wird. Elektroerosive Verfahren (kurz: Erodieren) werden deshalb zur hochpräzisen Materialbearbeitung genutzt. In der Regel wird das zu bearbeitende, elektrisch leitende Werkstück in einer nicht leitenden Flüssigkeit (Dielektrikum), meist deionisiertes Wasser oder spezielles Öl, bearbeitet.

Dazu wird ein ebenfalls elektrisch leitendes Werkzeug in die Nähe des Werk- stoffes gebracht, welches gegenüber dem Werkstück eine negative elektrische Spannung (typ. 40 bis 150 V) hat. Dadurch kommt es zu zahlreichen kleinen Entladungen zwischen Werkzeug und Werkstück. Dies führt zu immer wieder- kehrenden Funken, die vorrangig vom Werkstück Material abtragen. Auch das Werkzeug wird jedoch erodiert, es muss daher erneuert werden.

Formenbau

Der Formenbau ist ein Spezialgebiet des Werkzeugbaus und stellt Werkzeuge (Urformen) für die Massenproduktion her. In der Massenproduktion hergestellte Gegenstände werden in der Technik, im Haushalt usw. verwendet. Mithilfe von Formen ist ab einer gewissen Mindeststückzahl eine kostengünstige und schnelle Teileherstellung gewährleistet.

Der Formenbau beschäftigt sich hauptsächlich mit der Herstellung von dreidim- ensionalen, aber auch zweidimensionalen Formen. Die eigentliche Form besteht in der Regel aus gehärtetem und vergütetem Werkzeugstahl oder aus Hartme- tall. Die meistens sehr genauen Formkonturen werden mithilfe von verschiede- nen Werkzeugmaschinen eingearbeitet.

Fräsen

Fräsen bezeichnet das Span abhebende Bearbeiten von Metallen, Holz, Erde oder Kunststoffen mittels eines Fräswerkzeuges. Es erfolgt auf speziellen Werkzeugmaschinen -- in der Regel Fräsmaschine oder Bearbeitungszentrum.

Im Gegensatz zum Drehen wird die zur Spanabhebung notwendige Schnittbe- wegung durch Rotation des Schneidewerkzeuges gegenüber dem fest im Maschinentisch eingespannten Werkstück erzeugt. Die hingegen zur Formge- bung notwendige Vorschubbewegung wird je nach Bauart entweder durch Verschiebung des Maschinentisches oder durch Bewegung des Fräskopfes um das Werkstück herum erreicht. Vorschubbewegungen können je nach Bauweise -- auch kombiniert -- in die X-, Y- und Z-Achse oder entlang der jeweiligen Rotationsachsen erfolgen.

Beim Fräsen wird hauptsächlich zwischen konventionellem Fräsen und CNC-Fräsen unterschieden. 

Werkzeug- und Vorrichtungsbau

Im Werkzeugbau werden vom Werkzeugmechaniker (Werkzeugmacher) häufig komplexe und kostenintensive Werkzeuge für die Anwendung verschiedener Produktionsverfahren hergestellt. Diese Werkzeuge dienen der kostengünsti- gen und schnellen Herstellung von Massenprodukten wie Werkstücken und Gegenständen in der Technik, den Haushalt usw. Die Werkzeuge werden mehr- haltlich mithilfe hochpräziser und heute zumeist CNC-gesteuerter Werkzeug- maschinen hergestellt. 

Ein Werkzeug stellt in vielen Fällen eine Einzelanfertigung dar und ist schon deshalb sehr aufwändig. Die kostenintensive Herstellung von Werkzeugen wird deshalb mehr und mehr in Billiglohnländer verlagert. Die Branche in Westeuro- pa und den USA konzentriert sich daher zunehmend auf hochqualitative Produkte und das Anbieten von Gesamtlösungskonzepten.

Der Werkzeugbau wird in folgende Spezialgebiete unterteilt:

Stanzwerkzeugbau (Umformwerkzeuge) 
Formenbau (Urformwerkzeuge) 
Vorrichtungsbau 
Lehrenbau (Messtechnik) 

Prototypenbau

Ein Prototyp (altgr. protos ,der Erste' und typos ,Urbild, Vorbild') stellt in der Technik ein für die jeweiligen Zwecke funktionsfähiges, oft aber auch vereinfach- tes Versuchsmodell eines geplanten Produktes oder Bauteils dar. Es kann dabei nur rein äußerlich oder auch technisch dem Endprodukt entsprechen. Ein Prototyp dient oft als Vorbereitung einer Serienproduktion, kann aber auch als Einzelstück geplant sein, das nur ein bestimmtes Konzept illustrieren soll. Entsprechend ist der Prototyp auch ein wesentlicher Entwicklungsschritt im Rahmen des Designs und wird nicht nur in technischen Zusammenhängen genutzt.

Schleifen

Schleifen ist ein spanendes, wegbestimmtes Fertigungsverfahren zur Bearbei- tung von Oberflächen mit Schleifmitteln, manuell oder auf Schleifmaschinen. Nach DIN 8580 gehört es zur Hauptgruppe Trennen. Außerdem gehört es zur Gruppe der Zerspanungsarten mit geometrisch unbestimmter Schneide. Die Vorzüge des Schleifens gegenüber anderen Arten der Zerspanung sind die gute Bearbeitbarkeit harter Werkstoffe, die hohe Maß- und Formgenauigkeit (Toleranzklasse IT 5 bis 6) und die geringe Welligkeit und Rauheit geschliffener Oberflächen. 

Spritzgießen

Das Spritzgießen (oft umgangssprachlich auch als Spritzguss oder Spritzguss- verfahren bezeichnet) ist ein Urformverfahren, das hauptsächlich in der Kunst- stoffverarbeitung eingesetzt wird. Mit diesem Verfahren lassen sich wirtschaftlich direkt verwendbare Formteile mit großer Stückzahl herstellen. Dazu wird mit einer Spritzgießmaschine der jeweilige Werkstoff, bzw. die Formmasse in einer Spritzeinheit plastifiziert und in ein Spritzgießwerkzeug eingespritzt. Der Hohl- raum, die Kavität, des Werkzeuges bestimmt die Form und die Oberflächen- struktur des fertigen Teiles.